Kurse
August - Januar 2011
Kantonale Tagung: Begegnung mit dem grossen Erzähler Salim Alafenisch

 

«Salim Alafenisch erzählt seine Geschichten, und das tut er meisterhaft – märchenhaft, in bester orientalischer ­Tradition. So plastisch, farbig, dass man die Kamele ­riechen und die raue Zeltwand spüren kann. Seine Geschichten sind manchmal wahr, manchmal ein bisschen wahr. Manchmal geht es um den Zusammenprall von ­Tradition und Moderne im Orient, manchmal um Politik, doch der Erzähler will keine grossen Interpretationen ­liefern.»

Der Religionsunterricht beruht sehr stark auf dem Erzählen von biblischen Geschichten und von Geschichten aus der weltweiten Literatur. Die Kinder tauchen je nach Lebensalter in die Geschichten ein und machen sie zu ihrer Welt. Dabei hilft uns Salim Alafenisch mit seinen Erzählungen aus der Welt der Nomaden und er gibt uns ganz praktische Hinweise.
So werden wir an der Tagung vertraut mit dieser Welt und wir werden ermutigt, uns als Erzählerin und Erzähler zu erproben. Die Kunst des Erzählens ist ein Geheimnis, das wir lernen können.

Die Bücher von Salim Alafenisch und weitere Literatur zum Erzählen liegen auf.

Salim Alafenisch
wurde 1948 als Sohn eines Beduinenscheichs in der Negev-Wüste geboren. Als Kind hütete er die Kamele seines Vaters, mit vierzehn Jahren lernte er lesen und schreiben. Nach dem Gymnasium in Nazareth und einem einjährigen Aufenthalt in London studierte er Ethnologie, Soziologie und Psychologie an der Universität Heidelberg.
Seit langem beschäftigt er sich mit der orientalischen Erzählkunst und stellt sie in zahlreichen Autorenlesungen, Rundfunk- und Fernsehsendungen vor. Er liest seine Geschichten nicht vor, sondern erzählt sie frei. Heute lebt er als freier Schriftsteller in Heidelberg.

Spezielle Hinweise zu dieser kantonalen Tagung
Der Besuch der Tagung ist für die Teilnehmenden gratis. Ein Unkostenbeitrag für die Tagung und das Mittagessen wird den Kirchgemeinden verrechnet.

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich
Den Angemeldeten werden ca. 10 Tage vor der Tagung noch letzte Hinweise zugestellt.
Angemeldeten Personen, die der Tagung unentschuldigt fernbleiben, müssen wir für die Umtriebe (inkl. Mittag­essen) nach der Tagung Fr. 50.– verrechnen.

Samstag
30. Oktober
9.00–16.00 Uhr

Pädagogische
Hochschule
Aula Stella Maris
Müller-Friedbergstr. 34
9400 Rorschach

Salim Alafenisch
Heidelberg

Anmeldung
bis 19. Oktober

Alle Stufen



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Klassenführung

Neu

Unruhe, erhöhter Lärmpegel, Disziplinkonflikte, …
all dies stellt uns im Unterrichtsalltag vor Aufgaben, die mitunter übermässig fordern und belasten.
Selbst wenn keine Patentrezepte vergeben werden ­können, wollen wir doch eine Reihe von «Herausforderungen» annehmen, um eine pädagogisch konstruktive Auseinandersetzung im Umgang mit Kindern und den damit verbundenen Unterrichtsstörungen zu entwickeln:

 · Durch Erweiterung der Sachkompetenz Einblicke in Hauptkriterien erhalten, die eine effektive Klassenführung auszeichnen.
 · Das eigene Vorgehen bei entsprechenden Erlebnissen reflektieren und durch Übungen (u.a. in Rollenspielen) den interventorischen Handlungsspielraum erweitern.
 · Präventionsstrategien sowie Unterstützungsmassnahmen finden, sie sammeln und diese im Sinne des Leitgedankens «Prävention vor Intervention» vertiefen.
 · Den Blickwinkel ändern, eigene Grenzen verdeutlichen und neue Energie tanken, um mit Fürsorge, aber auch mit der nötigen Gelassenheit im Berufsalltag zu bestehen.

Hinweis: Der Kurs ist Teil 3 einer neuen Reihe von Weiterbildungsangeboten unter dem Stichwort «Update in
Pädagogik und Psychologie».
Der Kurs kann (auch) als einzelner Kurs besucht werden.

Samstag
21. August,
4. und 18. September

9.00–12.15 Uhr

Pädagogische
Hochschule
Seminarstrasse 27
9400 Rorschach

Birgit Huber
Dozentin Erziehungs-
wissenschaften
PHSG und RPI-SG

Anmeldung
bis 10. August


Unter- und Mittelstufe



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Biblische Texte als Spiegelgeschichten des Lebens II

Neu

«Wenn eine Erzählung nicht vom Zuhörer selbst handelt, dann hört er ihr nicht zu. Eine grosse, eine bleibende Erzählung muss von jedermann handeln.» 
John Steinbeck

Wir erproben an der Geschichte vom Seesturm (Markus 4) Wege und Methoden, wie diese biblische Erzählung für Schülerinnen und Schüler zu einer Spiegelgeschichte ihres Lebens werden kann.
Wir erkunden, welche grundlegenden Lebenserfahrungen in der Geschichte stecken.
Wir fragen nach, welches Hoffnungspotenzial und welche Lösungsansätze diese Geschichte für Lebenskrisen ­anbietet.
Abschliessend reflektieren wir die Ergebnisse unserer Entdeckungsreise und ziehen Folgerungen für die konkrete Arbeit im Religionsunterricht.

Hinweis: Der Besuch von Kurs I, Frühling 2010, wird nicht vorausgesetzt.

Mittwoch
8. und 22. September
14.15–17.45 Uhr

Kath. Zentrum
St. Kolumban
Kirchstrasse 9
9400 Rorschach

Ursula Müller
Theologin
Elfi Herzog
Lehrerin und Katechetin

Anmeldung
bis 24. August

Alle Stufen



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Damit die Geister sich nicht scheiden

Neu

Unser ökumenischer Lehrplan geht davon aus, dass alle Religionslehrkräfte alle Themen mit allen Schülern/innen behandeln können.
 · Sie haben sich vielleicht schon gefragt, wie Sie im ökumenischen RU mit Kindern beider Konfessionen konfes-sionelle Besonderheiten behandeln sollen.
 · Vielleicht sind Sie unsicher, wie Sie mit dem Kreuzzeichen umgehen sollen.
 · Sie wissen nicht, wie Sie das Thema «Heilige» angehen oder wie Sie die Reformation thematisieren können.
 · Sie haben die Befürchtung, dass Ihnen im ökum. RU
wichtige konfessionelle Elemente verloren gehen.
Wir sind davon überzeugt, dass wirklich ökumenischer RU nicht «Verarmung», sondern ein Gewinn für beide ­Seiten bedeutet, da alle Themen für beide Konfessionen fruchtbar gemacht werden können.
Wir versuchen im Kurs gemeinsam konfessionelle Formulierungen und Klischees aufzubrechen und deren Inhalte in einer allgemeinen, konfessionell offenen, ökumenischen Sprache zu formulieren. So blicken wir hinter die dogmatischen Kulissen religiöser Sprache und fassen das, was uns wichtig und «heilig» ist, in verständliche Worte.
Der Kurs bietet die Möglichkeit, zu grösserer Klarheit und Sicherheit in einer verständlichen, religiösen und konfessionell offenen Sprache zu finden.
Bei grosser Nachfrage Wiederholung in andern Regionen.

Mittwoch
15. September und
3. November

14.15–17.15 Uhr

Kirchgemeindehaus
St.Mangen
Magnihalden 15
9000 St.Gallen

Martin Schmidt
Theologe,
Dozent PHSG
Othmar Wyss-Fent
Religionspädagoge,
Leiter FaKaRu
St.Gallen

Anmeldung
bis 1. September


Alle Stufen



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Heilige Orte, heilige Räume IV

Heilige Steine, Hügel und Kirchen –
Ferienkurs im Wallis
(Neu)

 

Wir erkunden die reiche Kulturlandschaft des Rhonetales von Raron bis hinunter nach St-Maurice, die Atmosphäre und Wirkung von Landschaft, alten Dorf- und Stadtbildern und Kirchen.
Wir lassen uns anregen zum Schauen und Nachdenken, um die Schüler im RU zu differenziertem Beobachten, Empfinden und Vergleichen zu führen.
Wir geniessen Ferien und Kultur beim Reisen, Schmausen und Gespräch.

Programmpunkte
 · Raron: Kirche im Berg, Kirche als Burg
die moderne Felsenkirche im Burgberg, die mittelalterliche Burgkirche, Rilkes Grab; herrschaftliche Häuser als Zeugen von Macht und Reichtum
 · Leuk: Stadt ohne Stadtmauern mit mittelalterlicher Atmosphäre; Pfarrkirche St.Stephan, Beinhaus mit Totentanzgemälde, Bischofsschloss und Rathaus
 · Wanderung durch Rebberge über die historische Dalabrücke nach Varen
 · Sitten, die älteste Stadt der Schweiz: ‚Balade Découverte‘ – Entdeckungsspaziergang über 14 Stationen,
‹Notre-Dame-de-Valère› – ein Hauch von Geschichte und grosser Vergangenheit: Besichtigung der Kirche mit der ältesten noch spielbaren Orgel der Welt, Museumsbesuch
Stadtführung:  Bischofskathedrale, St.Theodulskirche und ihre römischen Thermen, Supersaxohaus, Rathaus
 · Betonkirche von Hérémence: Abstecher in ein Seitental zum ‹meistdiskutierten Bauwerk des Wallis›
 · St-Pierre-de-Clages: Erkundung der romanischen Prioratskirche mit ihrem achteckigen Turm
 · St-Maurice – uraltes Heiligtum und Schatzkammer der christlichen Schweiz. Führung durch Abteikirche, Klosterschatz und Ausgrabungen.
Schlusspunkt auf der Heimfahrt  in Lausanne: Fenster­rosette der Kathedrale – riesiges Mandala und Spiegel eines umfassenden mittelalterlichen Weltbildes

Arbeitsweise
 · Einführende Kurzreferate,  · Führungen
 · Verschiedene Methoden der Erkundung von Orten und Plätzen, Kirchen und Räumen

Reise und Unterkunft
Reise mit Bahn und Postauto, Unterkunft im Zweisternhotel Elite in Sitten. 2 Nachtessen im Hotel. 2 Wanderungen zu je einer Stunde. 3 Mittagessen aus dem Rucksack.

Preis:
Fr. 285.– (2x Halbpension, Eintritte, Führungen, Transfers am zweiten Reisetag) plus 2 Tageskarten für Hinreise- und Rückreisetag oder Rundreisebillett via Zürich – Bern – Lötschberg – Sitten – Lausanne – Zürich;   Fr. 105.– 
ab St.Gallen (½ Preis Abo.).

Montag – Mittwoch
27.–29. September

Wiederholung
Donnerstag–Samstag
30. September –
2. Oktober


Wallis
Standort: Sitten

Göpf Grimm
Theologe

Anmeldung bis
15. August


Teilnehmerzahl: 20

Alle Stufen



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Noten im Religionsunterricht

Neu

Seit Einführung des neuen Lehrplans 1996 stellt sich die Frage, ob der Religionsunterricht benotet werden soll. Beide Landeskirchen betonten die Möglichkeit, dass im Religionsunterricht Noten gesetzt werden können. So zeigt die folgende Situationsschilderung einer Lehrkraft aktuellen Klärungsbedarf:
«Mein Problem ist, dass ich in derselben Klasse Kinder aus verschiedenen Kirchgemeinden unterrichte. In einer Kirchgemeinde besteht die Notenpflicht ab der 2. Klasse, in der anderen wurde bisher ohne Notengebung gearbeitet. Das heisst, dass ich Prüfungen mache, diese aber nur bei der halben Klasse benote. Für mich ist es schwierig, dies den Schüler/innen zu erklären. Mein Wunsch wäre eine einheitliche Regelung.»
Je nach Schulhaus, Klassenstufe oder Konfession treffen die Schüler/innen auf Lehrkräfte, die Noten geben
oder nicht. Dies ist nicht förderlich für die Akzeptanz des Religionsunterrichts. Vielerorts ist auch die Kritik zu hören, dass Noten von den Lehrkräften nur aus disziplinarischen Gründen gegeben würden.
Dieser Kurs versucht einerseits zu klären, was Noten­gebung im RU bedeuten könnte, nach welchen Kriterien und mit Hilfe welcher Verfahren und Instrumente benotet werden kann. Andererseits soll aber auch grundsätzlich diskutiert werden, wo die Grenzen und Gefahren einer Benotung im RU liegen.

Samstag
23. Oktober
9.00–12.00 Uhr

Pädagogische
Hochschule
Seminarstrasse 27
9400 Rorschach

Thomas Birri
Dozent PHSG
Martin Schmidt
Dozent PHSG

Anmeldung
bis 8. Oktober


Alle Stufen



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Visitation im Spannungsfeld zwischen Beratung und Beurteilung

Neu

 

Was will und kann eine Unterrichtsvisitation leisten?
Welche Voraussetzungen benötigen Visitatorinnen und Visitatoren? Wie kann eine Visitation qualitätsfördernd gestaltet werden? Wie führe ich eine Visitation durch?
Wie halte ich die Ergebnisse fest? Wie soll das Rückmelde­gespräch nach einer Visitation geführt werden? Wer erhält welche Informationen bezüglich einer erfolgten Visitation?
Solche Fragen stellen sich bei der Planung, Durchführung und Auswertung von Visitationen im Religionsunterricht. Diese und weitere Fragen aus dem Kreis der Teilnehmenden werden an diesem Halbtag geklärt. Insbesondere
soll das Spannungsfeld zwischen kollegialer Hospitation und inspektoraler Bewertung, resp. zwischen Beratung und Beurteilung ausgeleuchtet werden, das jede Visitation belastet. Die Weiterbildung soll mit Kurzreferaten, ­Diskussionen und geeigneten Instrumenten Personen unterstützen, die mit Visitationen beauftragt sind.

Sie richtet sich in erster Linie an Beauftragte und Verantwortliche in Kirchgemeinden und Pfarreien, die mit der Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung im Religionsunterricht betraut sind. Ferner ist sie für alle Personen gedacht, die mit Visitationen zu tun haben, also nicht
nur für Visitatorinnen und Visitaroren, sondern auch für RU-Lehrkräfte.

Samstag
6. November
9.00–12.00 Uhr

Pädagogische
Hochschule
Seminarstrasse 27
9400 Rorschach

Andy Benz
Dozent und Studienleiter an der PHSG

Anmeldung bis
25. Oktober


Alle Stufen,
speziell Visitatorinnen und Visitatoren



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Gott und das Leben feiern

Neu

Wie kann für Kinder heute Religion verstehbar werden?
Religionslehrkräfte leiden vor allem darunter, dass die religiöse Sozialisation der Schülerinnen und Schüler abgenommen hat und weiter abnimmt.
Diese veränderte Situation nach dem Traditionsabbruch verlangt neue religiöse Ausdrucksformen. Ein tieferes Verständnis, was Religion ist und ausmacht, ist nur dann möglich, wenn nebst dem Wissen auch das eigene Handeln und Teilhaben an religiösen Erfahrungen seinen Platz hat.
Religionsunterricht muss mehr sein als «Reden über Religion». (nach Hans Mendl)

Inhaltliche Schwerpunkte:
 · Wir vertiefen religiöses Wissen durch konkretes Handeln.
 · Wir gestalten kurze Sequenzen, die unsere Herzebene ansprechen.
 · Wir geben unsern inneren Bildern Gestalt und Raum.
 · Wir finden aus katholischen und evangelischen Elementen neue Formen des gemeinsamen Feierns.
 · Wir entwickeln neue Ideen für den Religionsunterricht,
für eine Mystik mit Kindern.

 

Mittwoch
10. und 24. November
14.15–17.30 Uhr

Pfarreiheim
St.Maria-Neudorf
Rorschacherstr. 255
9016 St.Gallen

Rosmarie Wiesli
Theologin
Elisabeth Berger
Religionslehrerin

Anmeldung bis
22. Oktober


Unter- und Mittelstufe



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Auf Entdeckungsreise durch den Lehrplan

Wiederholung

 

Das Fach Religion ist im Kanton St.Gallen integriert in die Schule und ein Teil des «Bildungsprogramms Schule». Deshalb ist der Lehrplan Religion ein Teil des Gesamtlehrplanes. Das Fach Religion erfüllt so einen Teil des Bildungsauftrages, der die Schule an unseren Kindern und Jugendlichen wahrnimmt.
Der Lehrplan Religion bietet Orientierung und Planungshilfe an und erleichtert Aufbau und Koordination des Unterrichts über die Stufen hinweg.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
 · lernen die Struktur und den Aufbau des Lehrplanes ­Religion kennen
 · gewinnen Einsichten in das Bildungsangebot des ­Lehrplanes
 · setzen sich mit den 15 Themenfeldern des Lehrplanes auseinander
 · erfahren, wie mit dem Lehrplan konkret gearbeitet ­werden kann und
 · bekommen Hinweise auf Lehrmittel und Medien zum Lehrplan.

Spezieller Hinweis
Der Kurs richtet sich an Lehrpersonen, die den ökumenischen Religions-Lehrplan des Kantons St.Gallen nicht oder nur wenig kennen.

Mittwoch
10. und 24. November
14.15–17.30 Uhr

Religions-
pädagogisches Institut
Oberer Graben 31
9000 St.Gallen

Ursula Müller
Theologin
Adrian Müller
Theologe

Anmeldung
bis 29. Oktober

Alle Stufen



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Neue Bücher für den Religionsunterricht

Neu

Neuere und frisch erschienene Bücher und Medien für den Religionsunterricht kennen lernen.

Arbeitsweise
 · Eine Entdeckungsreise in die faszinierende Welt der Bücher und Medien gibt neue Impulse für die alltägliche Vorbereitungsarbeit und die Gestaltung des Religionsunterrichts.
 · Karl Hufenus begleitet auf dieser Reise. Er stellt die verschiedenen Bücher und Materialien vor und führt sie ein.
 · Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben anschliessend Zeit und Gelegenheit, um in den Büchern zu blättern und sich in die Medien zu vertiefen.

Spezieller Hinweis
Dieser Kurs wird im Abstand von einem halben Jahr mit neuen Büchern und Medien in den andern Regionalen Didaktischen Zentren des Kantons erneut angeboten.

Mittwoch
17. November
14.00 – ca. 16.30 Uhr

RDZ Wattwil
Volkshausstr. 23
9630 Wattwil

Karl Hufenus
Buchhändler und Dozent
an der PHSG

Anmeldung
bis 3. November


Alle Stufen



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Bin auf dem Weg zur Krippe – du auch?

Neu

 

Maria und Josef, Ochs und Esel, die Engel und die Hirten gehören zur traditionellen Weihnachtsgeschichte. Wir machen uns mit ihnen auf den Weg und nähern uns der Krippe aus verschiedenen Richtungen.
Dies soll uns Möglichkeiten eröffnen, das Krippenereignis aus andern Blickwinkeln neu zu erleben – alle Jahre wieder.
Ein Stationenweg als methodisches Hilfsmittel gibt dem Kurs einen speziellen Akzent.

Kursziele
Miteinander suchen wir Wege, um uns der Krippe zu nähern.
Mit dem Erarbeiten von kreativen Vertiefungsmöglichkeiten tragen wir Bausteine für Unterricht und Gottesdienst in der Advents- und Weihnachtszeit zusammen.

Kursinhalte
 · Wir beschäftigen uns mit der Wegsymbolik in der Weihnachtsgeschichte.
 · Wir erarbeiten neue Gestaltungsformen zum Weg nach Bethlehem.

Samstag
20. und 27. November
9.00–16.30 Uhr

Ev. Kirchgemeindehaus
Breitestrasse 6
9436 Balgach

Sonja Suhner
Religionslehrerin
Jules Widrig
Methodiklehrer
RPI St.?Gallen

Anmeldung bis
8. November

Unter- und Mittelstufe



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Das Jenseits

Neu

«Es ist noch niemand zurückgekommen!» Was die Religionen der Welt über das Jenseits zu wissen glauben, kann nur in Symbol und Mythos gedacht werden. Sofern einer diese Sprache für gegenstandslos hält, wird er vielleicht Bertolt Brecht zustimmen, wenn er vor «Verführung» warnt: «Lasst euch nicht verführen / Zu Fron und Ausgezehr! / Was kann euch Angst noch rühren? / Ihr sterbt mit allen Tieren. / Und es kommt nichts nachher.»
Allgemein herrscht die Meinung, solche Hoffnungslosigkeit sei Atheisten vorbehalten. Doch seit dem 19. Jahrhundert mehren sich christliche Stimmen, die ihre ­eigene Glaubensposition und den Gedanken eines Fortlebens nach dem Tode trennen. Dem Theologen Friedrich Schleiermacher war es durchaus recht, einer Verheißung ewigen Lebens nicht anhängen zu müssen. Leo Tolstoi verband sein soziales Christentum nicht mit der Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod. Zuletzt bekannte Dorothee Sölle: «Ich glaube nicht an eine individuelle Fortexistenz, und ich möchte auch nicht in die Lage kommen, daran glauben zu müssen.»
Dieser Haltung widersprechen die Todesdeutungen aller bisherigen Kulturen. Auch die Nahtod-Forschung und die Reinkarnationslehren sind zu bedenken. Hinzu kommt die «Geschichte» des Himmels und der Hölle – vom Alten Ägypten bis in die christliche Dogmatik. Viel Stoff für eine Wochenend-Tagung.

Freitag – Sonntag
3. Dezember
18.00 bis
5. Dezember
16.00 Uhr

Tagungszentrum
Haus Gutenberg
FL-9496 Balzers

Professor
Dr. Hubertus Halbfas

Anmeldung
bis 24. November

direkt an
Haus Gutenberg
FL-9496 Gutenberg
Tel. 00423 388 11 33
gutenberg@
haus-gutenberg.li

Kursgebühr: Fr. 250.–
Vollpension: je nach Zimmer:
Fr. 120.– bis Fr. 210.–



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Welt und Gott - Schöpfung im Unterricht

Neu

Wie ist es möglich, das Thema «Schöpfung» zu unter­richten, ohne die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse über die Entstehung von Kosmos, Erde und Leben aus­zuklammern?
Wie arbeiten wir mit den beiden Schöpfungstexten im RU? Wie lernen die Kinder, in den Schöpfungsmythen zu lesen und zu staunen, die Welt zu lieben und zu bewahren – unter Einbezug der Erkenntnisse der Naturwissen­schaften?
1. Halbtag: Arbeit an den beiden Schöpfungstexten in 1. Mose 1,1-2,4a und 2,4b-25. Wir beschäftigen uns ­intensiv mit den beiden Schöpfungstexten und setzen uns mit deren Sinnaussagen sowie ihren Welt- und ­Gottesbildern auseinander.
2. Halbtag: Umsetzung der Schöpfungstexte für die Mittel­stufe. Wir entwickeln Bausteine für einen Unterricht, wie wir Mittelstufenschüler/innen zu den beiden Schöpfungs­texten hinführen und sie zu einer zeitgemässen Auseinandersetzung mit Schöpfung, Welt und Gott anleiten können.
3. Halbtag: Umsetzung der Schöpfungsthematik für die Unterstufe. Wir kreieren Unterrichtselemente, wie wir Unterstufenschüler/innen die Schöpfung im Erleben, Staunen und Danken nahe bringen können.
Möglich ist, den 2. resp. 3. Vormittag nicht zu besuchen, wenn man jene Stufe nicht unterrichtet.

Samstag
8., 15. und
22. Januar 2011

9.00–12.15 Uhr

Kath. Zentrum
St.Kolumban
Kirchstrasse 9
9400 Rorschach

Elisabeth Berger
Religionslehrerin
Erwachsenenbildnerin
Elfi Herzog
Lehrerin und Katechetin
Adrian Müller
Theologe

Anmeldung
bis 22. Dezember

Alle Stufen



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Gott und das Leben feiern

Wiederholung

Wie kann für Kinder heute Religion verstehbar werden?
Religionslehrkräfte leiden vor allem darunter, dass die religiöse Sozialisation der Schülerinnen und Schüler abgenommen hat und weiter abnimmt.
Diese veränderte Situation nach dem Traditionsabbruch verlangt neue religiöse Ausdrucksformen. Ein tieferes Verständnis, was Religion ist und ausmacht, ist nur dann möglich, wenn nebst dem Wissen auch das eigene Handeln und Teilhaben an religiösen Erfahrungen seinen Platz hat.
Religionsunterricht muss mehr sein als «Reden über Religion». (nach Hans Mendl)

Inhaltliche Schwerpunkte:
 · Wir vertiefen religiöses Wissen durch konkretes Handeln.
 · Wir gestalten kurze Sequenzen, die unsere Herzebene ansprechen.
 · Wir geben unsern inneren Bildern Gestalt und Raum.
 · Wir finden aus katholischen und evangelischen Elementen neue Formen des gemeinsamen Feierns.
 · Wir entwickeln neue Ideen für den Religionsunterricht,
für eine Mystik mit Kindern.

 

Mittwoch
9. und 23. Februar
14.15–17.30 Uhr

Pfarreiheim
St.Maria-Neudorf
Rorschacherstr. 255
9016 St.Gallen

Rosmarie Wiesli
Theologin
Elisabeth Berger
Religionslehrerin

Anmeldung bis


Unter- und Mittelstufe



Zur Kursübericht

 
Damit die Geister sich nicht scheiden

Wiederholung

Unser ökumenischer Lehrplan geht davon aus, dass alle Religionslehrkräfte alle Themen mit allen Schülern/innen behandeln können.
 · Sie haben sich vielleicht schon gefragt, wie Sie im ökumenischen RU mit Kindern beider Konfessionen konfes-sionelle Besonderheiten behandeln sollen.
 · Vielleicht sind Sie unsicher, wie Sie mit dem Kreuzzeichen umgehen sollen.
 · Sie wissen nicht, wie Sie das Thema «Heilige» angehen oder wie Sie die Reformation thematisieren können.
 · Sie haben die Befürchtung, dass Ihnen im ökum. RU
wichtige konfessionelle Elemente verloren gehen.
Wir sind davon überzeugt, dass wirklich ökumenischer RU nicht «Verarmung», sondern ein Gewinn für beide ­Seiten bedeutet, da alle Themen für beide Konfessionen fruchtbar gemacht werden können.
Wir versuchen im Kurs gemeinsam konfessionelle Formulierungen und Klischees aufzubrechen und deren Inhalte in einer allgemeinen, konfessionell offenen, ökumenischen Sprache zu formulieren. So blicken wir hinter die dogmatischen Kulissen religiöser Sprache und fassen das, was uns wichtig und «heilig» ist, in verständliche Worte.
Der Kurs bietet die Möglichkeit, zu grösserer Klarheit und Sicherheit in einer verständlichen, religiösen und konfessionell offenen Sprache zu finden.

Mittwoch
9. März und
4. Mai 2011

14.15–17.15 Uhr

Kirchgemeindehaus

9450 Altstätten

Martin Schmidt
Theologe,
Dozent PHSG
Othmar Wyss-Fent
Religionspädagoge,
Leiter FaKaRu
St.Gallen

 

Alle Stufen



Zur Kursübericht